Linux-Migration V2V ESXi to Hyper-V (SCVMM 2008 R2)

Die Migration eines Linux-Host ist im Grunde ähnlich, wie das bereits beschriebene vorgehen, zur Migration einer Windows-VM.

Allerdings gibt es hier einige Konfigurationseinstellungen, die noch angepasst werden müssen. Zunächst einmal sind die VM`s, auf dem ESXi mit einem SCSI-Drive als Bootdevice ausgestattet, Dies wird von Hyper-V nicht unterstützt.

Weiterhin solltet ihr der VM beim erstellen noch eine zusätzliche Legacy-Netzwerkkarte zuweisen, um auf jeden Fall Netzwerkzugriff zu erhalten, da die Integrationscomponents nicht vom SCVMM eingebunden werden.

Nachdem ihr die Migration der Linux-VM vorgenommen habt und diese auf dem Hyper-V-Host startet, könnte es zu Fehlermeldungen kommen, gerade wenn ihr z.B. mehrere Partitionen im System hattet.

Um dies zu vermeiden, solltet ihr zunächst unter /etc/dev schauen, ob dort die IDE-Devices erkannt wurden (zu erkennnen an hda1, hda2, hdc1 usw.) Sollte dies der Fall sein, könnt ihr in mit „mcedit /etc/fstab“ in die fstab gehen und dort die devices von sda1-x durch hda1-x ersetzen.

Nach einem Reboot sollten nun auch die Partitionen wieder eingebunden werden und der Boot sollte normal verlaufen.

Um nun noch die Integrationsdienste zu aktivieren, müsst ihr die Datei modules aufrufen „mcedit /etc/initramfs-tools/modules“. Dort tragt ihr folgende Werte pro Zeile ein:

  • hv_vmbus
  • hv_storvsc
  • hv_blkvsc
  • hv_netvsc

Danach aktualisiert ihr durch „update-initramfs –u“ den Kernel. Nach einem Reboot sollten die Integrationtools mitstarten und ihr könnt die VM mit den Funktionen des Hyper-V/SCVMM-Manager nutzen.

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