Curriculum Wechsel und deren Auswirkungen BIS

Mit dem Wintersemester 2012 wurde an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in den Studiengängen BCS (Informatik) und BIS (Wirtschaftsinformatik) ein neues Curriculum eingeführt. Für alle Komilitonnen die ihr Studium vor dem WS2012 aufgenommen haben, wurde folgende Regelung in der neu gestalteten Prüfungsordnung (St. Augustin 30.11.2012 lfd. Nr. 25/2012) festgelegt: „(14) § 33 Abs. 2 erhält folgende Fassung: „Es wird gewährleistet, dass Studierende, die
das Studium vor dem Wintersemester 2012 aufgenommen haben, ihr Studium innerhalb
der  doppelten  Regelstudienzeit  nach  dem  zu  diesem  Zeitpunkt  der  Einschreibung
geltenden Studienverlaufsplanabschließen können. Wird eine oder ein Studierender in ein
höheres  Fachsemester  eingeschrieben,  gilt  der  ihr  oder  ihm  zugeordnete
Studienverlaufsplan.“.

Nun könnte man davon ausgehen, dass sich für Studierende die nach dem Curriculum 2009 studieren, nichts geändert hat. Dies ist aber nur zum Teil richtig. Sofern Ihr alle eurer Klausuren bestanden habt und euch in Regelstudienzeit befindet trifft dies auch zu.

Habt ihr allerdings noch Klausuren aus den vorherigen Semestern offen, in denen die Fächer nach dem neuen Curriculum angeboten werden und deren Inhalte sich geändert haben (KLR, FuI, BWL I, etc.) ist es zwingend notwendig sich mit Frau Schneider in Verbindung zu setzen. Hier wird individuell geklärt, welche Klausur ihr mitschreibt (nach altem oder neuem Curriculum) und ob ggf. ein Wechsel des Curriculums für euch in Frage kommt.

Bei den geänderten Fächern finden die Vorlesung nur noch nach neuem Curriculum statt. Wenn ihr Klausuren aus dem vorherigen Semestern, nach altem Curriculum schreiben wollt, werden die dazugehörigen Vorlesungen nicht mehr angeboten. Um den Stoff dennoch aufzuarbeiten ist ein Mix aus Besuch der neuen Vorlesungen und selbstständiges aneignen der Unterlagen aus Moodle notwendig.

Aus meiner Sicht kann ich den Wechsel des Curriculums nicht nachvollziehen. Ich finde es zwar sinnvoll, dass Algebra nun mit in das erste Semester gerückt ist und somit eines der schwersten Fächer direkt am Anfang abgefrühstückt wird. Warum allerdings der Matheanteil, um ein weiteres Fach erhöht wurde und gleichzeitig der BWL-Anteil, durch die Zusammenlegung von „Kosten-, Leistungsrechnung und Controlling“ und „Finanzierung und Investition“, zu einem Fach weiter reduziert wurde, ist für mich nicht nachvollziehbar und bedeutet ein Schritt in die falsche Richtung.

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