Archiv der Kategorie: MSSQL

SQLDays 2018 – Sessioninhalt SQL Managed Instance

Soeben durfte ich die erste Session auf den SQLDays 2018 in Erding halten. In der Session habe ich den neuen SQL PaaS Dienst SQL Managed Instance vorgestellt, der seitdem 01.10. allgemein verfügbar ist. 

Während der Session ging ich daraufein, wie der Service auf Azure realisiert wird, welche Hardware und Editionen es gibt, was es mit der VNET Integration auf sich hat, Migrationsszenarien und Anbindung an die On-Prem Umgebung. Aufgrund der vielen Fragen und abschließenden Diskussion, denke ich dass es für alle Teilnehmer spannend war. Gerne freue ich mich auf abschließendes Feedback. 

Es gab noch einige abschließende Fragen:

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Backup SQL Server Datenbanken in Azure IaaS VMs #AzureBackup

Eines der häufigsten Azure VMs die ich bei Kunden antreffe ist die Installation eines oder mehrere SQL Instanzen innerhalb der VMs. Um die Datenbanken zu sichern waren bisher immer Umwege über MABS, DPM oder 3rd Party Backup Programme notwendig. Dabei ist bereits seit der Ignite 2017 das Azure Backup Feature „Backup SQL Server in Azure VM“ in Private Preview und soeben in Public Preview gegangen und in allen Tenants verfügbar. Mit diesem Feature besteht die Möglichkeit SQL Datenbanken die innerhalb von Azure VMs auf installierten SQL Instanzen vorhanden sind, automatisiert direkt in den Keyvault zu sichern. Und das ganze ohne extra Tools oder Backupagents.

In diesem Beitrag werde ich die notwendigen Voraussetzungen, die Einrichtung und die Kosten vorstellen.

Bitte beachten der Service befindet sich derzeit noch in der Preview Phase.

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ODBC Verbindung SQL Server 2008 R2 Express

Für einen Kunden benötigten wir einen SQL Server 2008 R2 Express. Dieser sollte über die LAN-Verbindung ansprechbar sein und es sollte eine ODBC-Verbindung für bestehenden Datenbanken und weitere Clients eingerichtet werden. Dabei stellten sich die ein oder anderen Schwierigkeiten heraus, da der SQL Server Express sich bei den Management Werkzeugen zum Vorgänger unterscheidet.
Bei der Vollinstallation des SQL 2008 R2E werden zwar alle Komponenten installiert, aber einige benötigte Dienste bleiben mittlerweile Standardmäßig deaktiviert. Dazu gehören unter anderem auch die Dienste um den SQL 2008 R2E über LAN zu erreichen.
Nach Abschluß der Installation fällt auf, dass es im Programmordner nur noch den Eintrag für das SQL Server Management-Studio gibt. Sucht man hingegen den SQL Server Konfigurations-Manager so ist dieser nun mit in die Computerverwaltung integriert:
SQL-Server-Konfigurations-Manager
Um nun eine Verbindung von außerhalb zu zu lassen, sind folgende Schritte notwendig:
1. Konfiguration der Windows Firewall und öffnen der Ports 1433, 1434 und einen dynamischen Port den hier bereits festlegen würde (z.B. 48124)
2. Unter Computerverwaltung->Dienste den Dienst „SQL Browser“ von deaktiviert auf Automatisch einstellen
3. Computerverwaltung -> Dienste und Anwendungen -> SQL-Server-Management-Konfiguration -> SQL-Server-Netzwerkkonfiguration->Protokolle für SQL Express -> TCP/IP auswählen und hier kann ganz am Ende unter dem Punkt „IPall“ der dynamische Port fest vergeben werden.

SQL 2008 R2 Express TCP/IP-Konfiguration
SQL 2008 R2 Express TCP/IP-Konfiguration

Nachdem durchführen dieser Schritte sollter einer ODBC-Verbindung von einem externen Host nichts mehr im Wege stehen.
Um den dynamischen Port auch fest im ODBC-Connector zu verwenden, gibt es bei der Einrichtung der ODBC-Datenquelle den Punkt Clientkonfiguration (siehe Screenshot), hier lässt sich ein Port fest bestimmen.
Einrichtung einer ODBC-Verbindung mit SQL 2008 R2 Express und statischen Port
SQL2008R2E ODBC

Solltet Ihr Probleme haben, so hinterlasst einfach ein Kommentar, ich schau dann mal wo der Fehler liegt.
Ansonsten viel Erfolg.