Archiv der Kategorie: System Management

Project Honolulu nun als Windows Admin Center allgemein verfügbar

Zur Ignite 2017 wurde Project Honolulu vorgestellt und damit endlich eine Möglichkeit über eine Webbasierte Oberfläche verschiedene Windows Server Versionen zentral zu managen. Dazu gesellten sich vielfältige weitere Möglichkeiten, Management von Storage Spaces Direct, Failover Cluster uvm.

Heute wurde Project Honolulu zur allgemeinenen Verfügbarkeit freigegeben und gleichzeitig in Windows Admin Center umbenannt.

Diese webbasierte Oberfläche bringt zahlreiche Neuerungen und das zahlreiche Feedback aus dem Uservoice Channel ist ebenfalls eingeflossen.

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Windows Server und System Center 2019 angekündigt

Microsoft hat heute in einem Blog Eintrag Windows Server 2019 angekündigt. Damit einhergehend ist die Verfügbarkeit der ersten Preview im Windows Servers Insider Programm.

Wie dem Blog Eintrag zu entnehmen ist, wird Windows Server 2019 Hybrid Cloud Funktionalitäten stark fokussieren.

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Kurz notiert: Project Honolulu Update 1802 verfügbar

Soeben wurde Server Management Blog das Update 1802 von Project Honolulu freigegeben, „The Nextgen Serverconsole“ wie das Tool auch gern bezeichnet wird.

Die Neuerungen beziehen sich vor allem auf Performance Verbesserungen und Unterstützung von HA-Umgebungen, sind also zunächst unter der Haube zu finden.

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Erstes System Center Halbjahres Release 1801 verfügbar

Mitte des letzten Jahres hatte das System Center Team bereits angekündigt, sich dem halbjährlichen Releasezyklen von Windows und Office im Semi-Annual Channel anzuschließen. Seit gestern ist der erste Release aus diesem Kanal verfügbar. Zu beachten gilt, dass aus Lizenzsicht eine aktive Software Assurance Voraussetzung ist.

Hybride Umgebungen werden uns noch eine Weile begleiten, dies spiegelt sich auch im aktuellen Release wieder, welches zahlreiche Features hinsichtlich Azure enthält. Sofern die On-Premise Umgebungen die Nutzung zulassen, sind einige hilfreiche Details dabei.

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Projekt #Honolulu – Installation und Konfiguration

Seit heute ist die Preview von Project Honolulu – Next Server Manager Console zum Download verfügbar. In diesem Blog Beitrag gehe ich auf die Installation und Konfiguration von dem Tool ein.

Vorwort

Bei Project Honolulu handelt es sich um eine vollständig, webbasierte Oberfläche für das zentrale Server Management von Windows Servern (ab 2012). Bedeutet das Tool ist nur über ein Webbrowser erreichbar und kann auch nur von hier verwaltet werden, dies ist für die spätere Installation von Relevanz.

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Next Server Manager Konsole – „Project Honolulu“

In den letzten Monaten konnte man den Eindruck gewinnen, dass grafische Management der Windows Server Versionen wird immer mehr durch Powershell ersetzt. Erschwerend hinzu kam, dass Windows Server Core das einzige Derivat ist, was über den Semi-annual Channel verfügbar ist. Die grafische Windows Server Version wird nur im LTSC (Long-time Service Channel) zur Verfügung gestellt.

Nun gibt es aber Abhilfe, gestern kündigte Microsoft mit der Sneak Peak 4, einer Blog Serie zum Windows Server Release 1709, das Projekt Honolulu an.

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Speaker auf #VCNRW und #CIMLingen

Das war mal eine spannende und zugleich Herausfordernde Woche. Am Donnerstag durfte ich auf der #VCNRW eine Session über die Themen #AzureBackup und #Azure Site Recovery halten. Helge und Timm haben mit der VCNRW noch vor den Meetups ein hochwertiges Format in NRW ins Leben gerufen, auf denen sich am Abend gleichgesinnte zu vielen verschiedenen Themen austauschen können. Die VCNRW am Donnerstag war bereits die 11. Und auch diesmal kam das Netzwerken nicht zu kurz. Während meines Vortrags gab es einige, interessante Fragen, was ich als gutes Zeichen gesehen habe. Über das anschließende, positive Feedback habe ich mich sehr gefreut.

#VCNRW – Gregor Reimling present Azure Backup and ASR

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SCCM 2012 Bereitstellung

Aufgrund einiger bevorstehender kleineren Projekte, bin ich in den letzten Tagen dabei die System Center Familie ein wenig zu evaluieren. Die Produktfamilie ist ja nun doch schon sehr groß geworden und deckt alle erdenklichen Bereiche ab. Aufgrund der Anzahl der zu verwaltenden Server und Clients ist der Einsatz des SCCM essentiell. Daher werde ich einige Zeit in das Produkt investieren um es für die bevorstehenden Projekte optimal einsetzen zu können.

Zunächst einmal ein paar, aus meiner Sicht, wichtige Fakten vorab:

  • SCCM 2012 erfordert einen vollständigen SQL Server (keine Express Edition)
    • Derzeit wird nur SQL 2008 (R2) unterstützt – kein SQL 2012
    • SQL 2008 SP2 CU9 / SP3 CU4
    • SQL 2008 R2 mit SP1 und CU6
    • SQL Server Kollektion: SQL_Latin1_General_CP1_CI_AS
    • supported-sql-versions-in-sccm-2012
    • Keine dynamischen Ports, ausschließlich feste Portzuweisung
    • SQL 2008 Feste Portkonfiguration
      SQL 2008 Feste Portkonfiguration
  • SCCM2012 CAS (Central Administration Site)
    • Wird nur bei mehreren Primären Standorten benötigt
    • Ist ein übergeordnerter Server, der Berichtsübergreifend über alle Primären Server agiert
    • CAS setzt einen dedizierten Server voraus
      • Eine Installation gemeinsam mit einer Primären Rolle ist nicht möglich
    • Eine absolut gute Installationsanleitung gibt es bei windows-noob
  • SCCM2012 Primärer Server
    • Nach Installationsabschluss ist kein Wechsel der Beziehung zu einem CAS möglich
    • Primärer Server unterstützt bis zu 50.000 Clients
      • Bei lokalem SQL Server (auf gleicher Maschine)
    • Bis 100.000 Clients bei dediziertem SQL Server
    • 1 Management Point = 25.000 Clients, 2 MP = 50.000 Clients, usw.
      • Ein Primärer Server verwaltet max. 10 Management Points
    • Sehr gute Installationsanleitung auch unter windows-noob
  • Migration SCCM 2007 zu SCCM 2012
    • Für die Migration von 2007 zu 2012 kann der SCCM 2012 parallel installiert werden
      • Zwingend anderen Sitecode und Maschinennamen verwenden

Ich habe die Installation eines Primären Servers bereits erfolgreich abgeschlossen. Da ich die genannten Anleitungen sehr brauchbar finde, verzichte ich an dieser Stelle darauf eine eigene zu erstellen und habe versucht den Fokus darauf zu legen, was vor bzw. während der Installation für Fragen und Probleme auftauchen können.

Viel Spaß beim Testen und Evaluieren.

Schemaerweiterung für SCCM2012

Die Installation der derzeitig, frei verfügbaren System Center Configuration Manager 2012 Beta 2 ist in Vorbereitung. Dazu wurde gerade eine Schemaerweiterung auf einem Domänencontroller erfolgreich abgeschlossen (Successfully extended the Active Directory schema).

Vorgehen erfolgte nach folgendem TechNet-Artikel: SCCM Schemaerweiterung TechNet

Nach der Schemaerweiterung muss noch der Container „System Management“ angelegt werden, dieser wird durch die Schemaerweiterung nicht automatisch angelegt.

  • Zum Anlegen des Containers „System Management“ ADSI-Edit mit Domänenrechten starten.
  • Rechtsklick Container „System“ ->Neu->Objekt
  • Auswahl von „Container“
  • Name: System Management

Mit diesem Vorgehen ist der Container System Management nun vorhanden. Siehe auch TechNet-Artikel

Im nächsten Schritt muss dem Computerobjekt, auf dem der SCCM installiert ist, Schreibende Berechtigung auf den Container eingerichtet werden.

 

Computerkonten im AD und SMS 2003 löschen

Nachdem wir vor einigen Wochen eine Regeneration hatten, sind nahezu 80% der Clients ausgetauscht worden. Diese Clients besitzen ja nun noch Computerkonten in der AD und im SMS 2003.
Wie sollte es auch anders sein, kam natürlich vor kurzem eine Lizenzabfrage, der aktuellen Clients, so müssen wir nun adhoc die Computerkonten im AD und SMS bereinigen.

Active Directory
Im AD lässt sich dies relativ einfach realisieren (Vorraussetzungen: min. Windows Server 2003). Mit dem Tool dsquery lassen sich die inaktiven Computerkonten der vorgegebenen Wochen anzeigen. Die Ausgabe lässt sich auch zugleich als Eingabe für eine Löschung nutzen.
Beispiel: dsquery computer ou=Clients,DC=Test,DC=Domain -inactive 3 -limit 0 -s domaincontroller01 | dsrm -s domaincontroller01 -c
Im Beispiel werden alle Computerobjekte, die in den letzten 3 Wochen (-inactive 3) inaktiv waren, auf dem Domaincontroller01, aus der OU=Clients entfernt. Das Entfernen geschieht nach der Pipe (|) mit dsrm, der Parameter -c gibt an, dass auch bei Fehlern, der Vorgang fortgesetzt wird.
Zu beachten ist, dass die AD Computerobjekte als Tree ansieht, wenn an den entsprechenden Computerobjekten ein Drucker frei gegeben wurde. Hier muss der Parameter -subtree angehängt werden.

SMS 2003
Für den SMS 2003 bin ich über einen Interesannten Blogeintrag gestolpert:
http://blog.wisefaq.com/2010/03/31/deleting-computers-from-sms-2003-and-perhaps-sccm-2007-with-a-script/
Das Script steht zum Download zur Verfügung und funktioniert einwandfrei.

Mit diesen beiden Tools konnte ich unsere Umgebung relativ schnell auf einen sauberen Stand bringen und wir waren in der Lage die Lizenzabfrage relativ schnell zu beantworten.