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Backup SQL Server Datenbanken in Azure IaaS VMs #AzureBackup

Eines der häufigsten Azure VMs die ich bei Kunden antreffe ist die Installation eines oder mehrere SQL Instanzen innerhalb der VMs. Um die Datenbanken zu sichern waren bisher immer Umwege über MABS, DPM oder 3rd Party Backup Programme notwendig. Dabei ist bereits seit der Ignite 2017 das Azure Backup Feature „Backup SQL Server in Azure VM“ in Private Preview und soeben in Public Preview gegangen und in allen Tenants verfügbar. Mit diesem Feature besteht die Möglichkeit SQL Datenbanken die innerhalb von Azure VMs auf installierten SQL Instanzen vorhanden sind, automatisiert direkt in den Keyvault zu sichern. Und das ganze ohne extra Tools oder Backupagents.

In diesem Beitrag werde ich die notwendigen Voraussetzungen, die Einrichtung und die Kosten vorstellen.

Bitte beachten der Service befindet sich derzeit noch in der Preview Phase.

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Neues zu Azure File Sync – Regionen, Backup, FAQ und mehr

Azure File Sync steht seit der Ignite als Public Preview zur Verfügung. Bereits ende Oktober habe ich einen Artikel  Überblick und Konfiguration erstellt.

Seitdem hat sich einiges getan, daher werde ich in diesem Artikel auf die Neuigkeiten eingehen.

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Wichtige Neuigkeiten zu Azure Backup

AzureBackup – support larger disk sizes

Vor zwei Tagen sind einige, wichige Neuigkeiten für AzureBackup angekündigt worden, die ich hier nochmal kurz zusammenfassen möchte. Auch für mich als kleinen Reminder, da das Thema immer wieder bei Kunden interessant ist. 😉

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Sharepoint 2010 Installation

Vor einigen Tagen wurde die Installation des Sharepoint Servers 2010 in einer dreistüfigen Farm vorgenommen. Dabei verlief die Installation nach der Dokumentation auf technet ab und war relativ unspektakulär. Viel wichtiger ist die Vorbereitung der benötigten Dienstkonten und die Anpassung der Rechte z.B. für den Sharepoint Farmadministrator auf dem SQL-Server.
Für den großteil der Dienste wurden einige Dienstkonten im AD angelegt. Diese wurden im Sharepoint eingetragen und dort wurde auch gleich Gebrauch von der neuen Funktion „Managed Accounts“ gemacht. Hierrüber lassen sich die Dienstkonten für den Sharepoint-Server zentral verwalten und zudem wird automatisch ein Passwortwechsel, basierend auf den Kennwortrichtlinien, vorgenommen.
Auf eine bebilderte Anleitung verzichte ich an dieser Stelle, da es hier zu schon genügend gibt und ich, wie bereits oben erwähnt, rein nach der TechNet Doku vorgegangen bin.

Ein nettes Feature ist auf jeden Fall die Statusanzeige der Sharepoint-Farm auf der Seite der Zentraladministration. Nach Abschluss der Installation wurden hier noch einige Warnungen (z.B. doppelt verwendete Dienstkonten, Dienstkonten in der Gruppe der lokalen Admins, usw.) angezeigt, die nach den vorhandenen Informationen, bereinigt wurden.

Zunächst wurde ein weiteres Zertifikat für die Zentraladministration beantragt. Danach wurde eine Teamwebseite angelegt, auf der ein DMS eingerichtet wird, welches die neuen Funktionen von Sharepoint 2010 nutzen soll, wie z.B. Metadaten Service und die Navigation zu Dokumenten über die vorhandenen Metadaten. Ausserdem sollen die bisher vorhandenen Daten, nach und nach, auf den Sharepoint wandern und die neu angelegten Dokumente direkt im Sharepoint erstellt werden.

Das Backup der SQL-Datenbanken ist bereits im DPM 2010 eingerichtet. Die Sicherung der Sharepoint-Farm an sich, ist ein weiterers Thema, was die nächsten Tage angegangen wird.

DPM 2010 Installation

Die Installation der RTM Version von DPM 2010 erfolgt auf dem Backupserver. Die Routine prüft, vor der Installation, ob alle erforderlichen Komponnten vorhanden sind. Bei der Installation auf einem Windows Server 2008 werden noch einige Patches benötigt, die unter den angegebenen Links herunter zu laden sind. Ein Patch befindet sich im Quellordner unter RedistKB975759.

Danach ist ein Neustart erforderlich und die Routine muss erneut aufgerufen werden.

Die Installation gestaltet sich recht simpel. Für die ersten Tests, habe ich einen SQLServer mit auf dem BackupServer installieren lassen, ob ich dies später auf den SQL-Server ändere, werde ich mir noch überlegen. Zumindest werden nun auch SQL Server 2008 untersützt.

Die Installation der Agents auf den Domänenserver war leider wieder nicht über die GUI möglich,erneut erschien der Fehler 337 Zugriff verweigert, eine Deaktivierung der Firewall ist eine Lösung. Ich habe aber ein Skript erstellt, welches die Installation vornimmt.

  1. Zunächst das Verzeichnis %Program Files%DPM2010DPMProtectionAgents Lesend freigegeben
  2. Skript für x86 und x64 erstellt
  3. Skript für x86: net use P: \backupserverdpmprotectionagents
    P:RA3.0.7696.0i386DPMAgentInstaller_x86.exe f1nalbackup1.f1nalbyte.de
  4. Danach muss der Server noch in die Verwaltungskonsole vom Backupserver eingetragen werden, dazu starten der Verwaltungsshell DPM 2010 und eingabe von: .ProductionServer.ps1 <DPM server name> <production server name> <user name> <password> <domain>.l

Verlust der MySQL-DB`s

Durch die Migration von 32 auf 64Bit sind die MySQL-DB`s verloren gegangen. Das Backup hat leider nicht geklappt und erst danach wurde festgestellt, dass die DB`s beschädigt sind. Der Versuch einer Wiederherstellung auf dem Volume schlug fehl.

Glücklicherweise sind kaum Daten verloren gegangen. Allerdings hat der Serverblog ordentlich gelitten, da ausgerechnet hier der größte Zeitraum fehlt und in diesem Zeitraum einiges passiert ist.

Es wird mit verschiedenen Tools versucht, die DB`s noch wiederherzustellen. Ob dies klappt, ist ungewiss.