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Backup SQL Server Datenbanken in Azure IaaS VMs #AzureBackup

Eines der häufigsten Azure VMs die ich bei Kunden antreffe ist die Installation eines oder mehrere SQL Instanzen innerhalb der VMs. Um die Datenbanken zu sichern waren bisher immer Umwege über MABS, DPM oder 3rd Party Backup Programme notwendig. Dabei ist bereits seit der Ignite 2017 das Azure Backup Feature „Backup SQL Server in Azure VM“ in Private Preview und soeben in Public Preview gegangen und in allen Tenants verfügbar. Mit diesem Feature besteht die Möglichkeit SQL Datenbanken die innerhalb von Azure VMs auf installierten SQL Instanzen vorhanden sind, automatisiert direkt in den Keyvault zu sichern. Und das ganze ohne extra Tools oder Backupagents.

In diesem Beitrag werde ich die notwendigen Voraussetzungen, die Einrichtung und die Kosten vorstellen.

Bitte beachten der Service befindet sich derzeit noch in der Preview Phase.

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SCCM 2012 Bereitstellung

Aufgrund einiger bevorstehender kleineren Projekte, bin ich in den letzten Tagen dabei die System Center Familie ein wenig zu evaluieren. Die Produktfamilie ist ja nun doch schon sehr groß geworden und deckt alle erdenklichen Bereiche ab. Aufgrund der Anzahl der zu verwaltenden Server und Clients ist der Einsatz des SCCM essentiell. Daher werde ich einige Zeit in das Produkt investieren um es für die bevorstehenden Projekte optimal einsetzen zu können.

Zunächst einmal ein paar, aus meiner Sicht, wichtige Fakten vorab:

  • SCCM 2012 erfordert einen vollständigen SQL Server (keine Express Edition)
    • Derzeit wird nur SQL 2008 (R2) unterstützt – kein SQL 2012
    • SQL 2008 SP2 CU9 / SP3 CU4
    • SQL 2008 R2 mit SP1 und CU6
    • SQL Server Kollektion: SQL_Latin1_General_CP1_CI_AS
    • supported-sql-versions-in-sccm-2012
    • Keine dynamischen Ports, ausschließlich feste Portzuweisung
    • SQL 2008 Feste Portkonfiguration
      SQL 2008 Feste Portkonfiguration
  • SCCM2012 CAS (Central Administration Site)
    • Wird nur bei mehreren Primären Standorten benötigt
    • Ist ein übergeordnerter Server, der Berichtsübergreifend über alle Primären Server agiert
    • CAS setzt einen dedizierten Server voraus
      • Eine Installation gemeinsam mit einer Primären Rolle ist nicht möglich
    • Eine absolut gute Installationsanleitung gibt es bei windows-noob
  • SCCM2012 Primärer Server
    • Nach Installationsabschluss ist kein Wechsel der Beziehung zu einem CAS möglich
    • Primärer Server unterstützt bis zu 50.000 Clients
      • Bei lokalem SQL Server (auf gleicher Maschine)
    • Bis 100.000 Clients bei dediziertem SQL Server
    • 1 Management Point = 25.000 Clients, 2 MP = 50.000 Clients, usw.
      • Ein Primärer Server verwaltet max. 10 Management Points
    • Sehr gute Installationsanleitung auch unter windows-noob
  • Migration SCCM 2007 zu SCCM 2012
    • Für die Migration von 2007 zu 2012 kann der SCCM 2012 parallel installiert werden
      • Zwingend anderen Sitecode und Maschinennamen verwenden

Ich habe die Installation eines Primären Servers bereits erfolgreich abgeschlossen. Da ich die genannten Anleitungen sehr brauchbar finde, verzichte ich an dieser Stelle darauf eine eigene zu erstellen und habe versucht den Fokus darauf zu legen, was vor bzw. während der Installation für Fragen und Probleme auftauchen können.

Viel Spaß beim Testen und Evaluieren.

VM aus dem SCVMM entfernen ohne Löschen der VHD`s

Bei der Migration einer Debian-Maschine wurden nur die vmdk-Files in vhd transferiert. Danach bekamm ich vom SCVMM einen Timeoutfehler (Error 3101) angezeigt. Die Maschine wurde zwar im Hyper-V-Manager erstellt, aber ohne Konfiguration der Hardware. Da die VHD`s nun vorhanden waren, wollte ich diese nicht löschen oder einen Neustart versuchen.

So konnte ich im Hyper-V-Manager die Hardware hinzufügen und die VM danach starten und die restlichen SChritte aus dem vorherigen Artikel durchführen und die Migration war abgeschlossen.

Leider übernahm der SCVMM-Manager auch durch Aktualisierung nicht, dass die VM nun Lauffähig war. Hier blieb nur die Option „Auftrag wiederholen“ und „Löschen“Leider bietet der SCVMM keine Möglichkeit, nur den Eintrag zu löschen. Hierbei muss der Umweg über die Datenbank gegangen werden.

  1. Beenden des Virtual Machinge Manager Service.
  2. Aufrufen des SQL Management Studio, auf dem Server auf dem die SCVMM DB (Default: VirtualManageDB) abgelegt ist
  3. Öffnen der Datenbank und erweitern der Tabelle
  4. Rechtsklick auf tbl_WLC_VObject und z.B. die „obersten 200 Zeilen bearbeiten“.
  5. In der Spalte „ObjectState“ könnt ihr den Status der VM sehen. dort sucht ihr euch den Status der VM raus, die ihr entfernen wollt, in meinem Beispiel Status 310.
  6. Mit dem Skript aus dem Artikel „RemoveMissingVMs“  werden alle VMs aus der SCVMM Datenbank entfernt, die den angegebenen Status anzeigen.
  7. Ihr könnt das Skript in SQL auf die bestehende Tabelle anwenden.
  8. Nachdem das Skript ausgeführt wurde, sieht die Ausgabe z.B. so aus:

Danach könnt ihr das SQL Server Management Studio schließen und den Dienst „Virtual Machine Manager“ starten. Sobald sich die SCVMM-Konsole öffnet, fällt euch die fehlende VM auf. Diese wird durch Aktualisieren des Hosts wieder angezeigt und mit dem korrekten Status importiert.

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