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#Exchange On-Prem PST Migration zu #Office365

In den letzten Tagen war ich mal mehr in Office 365 unterwegs 😉

Für eine kleine Umgebung war eine Migration vorhandener Postfächer eines lokalen Exchange nach Office 365 notwendig. Allerdings sollte die lokale Umgebung aufgelöst und die vorhandenen User in einer neu angelegtem Domäne innerhalb von Office 365 angelegt und portiert werden. Da es sich um eine kleine Organisation handelt, die primär Mail und Fileserver Dienste einsetzt war die Migration über einen Export der lokalen PST-Dateien und Import über Office 365 die sinnvollste Alternative.

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Einzelnen Exchange 2016 deinstallieren -ArchiveLog

Bei einem Kunden waren zwei Exchange 2016 Server vorhanden, von denen der erste nach erfolgter Migration gelöscht werden sollte.

Wie immer ist vor den Tätigkeiten ein Backup durchzuführen!

Da es sich um den 1. Exchange 2016 Server handelte, hielt der einige System-Postfächer bereit, die zunächst auf den 2. Server umziehen mussten. Dies ist sicherlich soweit bekannt. Allerdings wurde mit Exchange 2016 eine AuditLog Mailbox eingeführt, die nur auf den Exchange 2016 Servern angezeigt wird. Wurde diese zuvor nicht verschoben, erhalten wir bei einer sauberen Deinstallation über die Systemsteuerung folgende Fehlermeldung:

E2016 - Readiness CheckMit folgenden Befehlen lässt sich prüfen, welche Postfächer noch vorhanden sind:

Get-Mailbox -Database „E2016 DB Name“

Get-Mailbox -Database „E2016 DB Name“ -Arbitration

Get-Mailbox -Database „E2016 DB Name“ -Archive

Get-Mailbox -Database „E2016 DB Name“ -PublicFolder

Sollten noch Postfächer angezeigt werden, kann der Befehl um „New-MoveRequest -TargetDatabase „E2016 DB Name““ ergänzt werden um die vorhandenen Systempostfächer auf die bestehende Datenbank zu verschieben.

Befehl im ganzen:

Get-Mailbox -Database „E2016 DB Name“ | New-MoveRequest -TargetDatabase „E2016 DB Name“

Der Status der Verschiebeanforderung lässt sich mit „Get-MoveRequest“ anzeigen. Sobald dieser abgeschlossen ist, lässt sich die Deinstallation fortsetzen und der Readiness Check erneut ausführen.

Lässt sich die Deinstallation noch immer nicht fortsetzen, ist die erwähnte eine SystemMailBox vorhanden, die mit den genannten Befehlen derzeit nicht angezeigt wird. Dieser Fehler wird in einer der zukünftigen CUs behoben.

Mit folgendem Befehl wird euch diese SystemMailBox angezeigt:

Get-Mailbox -Database „E2016 DB Name“ -AuditLog

E2016 - Readiness Check  ArchiveLogAuch diese sollte für die Deinstallation verschoben werden, dies lässt sich mit bereits vorhanden Befehl vornehmen. Ob der Vorgang erfolgreich verläuft lässt sich mit dem Befehl „Get-MoveRequest“ prüfen. Sobald der Status auf „Completed“ steht ist der Vorgang abgeschlossen. Nun noch die Powershell schließen und schon kann die Deinstallation erfolgen.

E2016 - GetMoveRequestNun wird die Deinstallation sauber durchgeführt und die wichtigen Postfächer wurden auf den verbliebenden Exchange Server verschoben.

Weiterführende Informationen zum Audig logging in Exchange 2016.

Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

 

Installation Exchange SP2

Am 04.12.2011 hat Microsoft das Service Pack 2 zu Exchange 2010 veröffentlicht. Da ich ein wenig Zeit gefunden habe, meine Umgebung ein wenig zu aktualisieren, habe ich das zum Anlass genommen, dass SP2 zu installieren.

Zu den Interessantesten Neuerungen gehöret z.B. die Neuauflage der Mini-Version von Outlook Web App. Diese ist speziell für den Webzugriff über Smartphones gedacht. Ansonsten finden sich viele Verbesserungen im Detail und eine verbesserte Cloud-Kompatiblität. Alle Neuerungen sind unter folgenden Link einsehbar: http://www.microsoft.com/downloads/de-de/details.aspx?FamilyID=4e5554f9-a5ce-40d6-8353-94d5a34b635e

Die Installation selbst, ist ziemlich unspektakulär, nachdem alle Parameter konfiguriert wurden, läuft die Setuproutine durch und aktualisiert alle erforderlichen Rollen.

Nachdem die Rollen aktualisiert wurden, ist kein Neustart erforderlich und der Exchange steht weiterhin den Usern zur Verfügung.

Um z.B. die neue Funktionalität der Outlook Mini Anwendung in Augenschein zu nehmen, genügt der Aufruf von „https://mail.domain,de/owa/oma“ im Internet Explorer. Nach erfolgreicher Authentifizierung sieht man bereits die sehr minimalistische Oberfläche. Anbei mal zwei Bilder, einmal nach Login und daneben die Ansicht auf den Posteingang.

Login- und Posteingangsansicht bei Login via OMA

Das SP2 kann unter folgendem Link bezogen werden: http://www.microsoft.com/downloads/de-de/details.aspx?FamilyID=4e5554f9-a5ce-40d6-8353-94d5a34b635e

 

PDF Indizierung Exchange 2010

Bei der Installation von Exchange 2010 wird standardmäßig das Filterpack von Microsoft installiert. Dieses ermöglich die Volltext-Indizierung von nachfolgenden Dokumenten:

  • Filter für ältere Office-Versionen (97-2003; .doc, .ppt, .xls)
  • Filter für Metro-Office (2007; .docx, .pptx, .xlsx)
  • Zip-Filter
  • OneNote-Filter
  • Visio-Filter
  • Publisher-Filter
  • Filter für Open Document-Format

Wie zu sehen ist, wird das PDF-Format in dieser Sammlung nicht aufgelistet. Da PDF ja einen quasistandard darstellt, sollte die Funktion zur Volltext-Indizierung dieses Formats nachträglich installiert werden. Dies ist durch den Adobe PDF iFilter möglich.

Dieser kann  unter http://www.adobe.com/support/downloads/detail.jsp?ftpID=4025 bezogen werden.

Leider ist es mit der reinen Installation nicht getan. Es müssen einige Konfigurationsschritte manuell auf den entsprechenden Exchange Servern erfolgen.

  1. Installieren des iFilters
  2. Aufnehmen des Installationspfads in die Pfadvariable
  3. Konfiguration PDF iFilter
  4. Konfigurieren der Registry, zunächst importieren der folgenden Einstellungen:
[HKEY_LOCAL_MACHINESOFTWAREMicrosoftExchangeServerv14MSSearchCLSID{E8978DA6-047F-4E3D-9C78-CDBE46041603}]
@="PDFFilter.dll"
"ThreadingModel"="Both"
"Flags"=dword:00000001
[HKEY_LOCAL_MACHINESOFTWAREMicrosoftExchangeServerv14MSSearchFilters.pdf]
@="{E8978DA6-047F-4E3D-9C78-CDBE46041603}"

Sobald diese Schritte durchgeführt wurden, muss der Server neu gestartet werden.
Um nun auch die PDF Dokumente mit in den Index zu bekommen, muss dieser neu erstellt werden.
Dies geht am besten über die Powershell unter Eingabe von „./ResetSearchIndex.ps1 -force -all“ im Scripts-Verzeichnis des Exchange 2010 Installationsverzeichnisses.

Leider dauert der Vorgang mehrere Stunden, aber danach sind nun auch die PDF Dokumente durchsuchbar.

Exchange 2010 SP1 OWA Mails lassen sich nicht löschen – Behoben

Nun ist das Update einige Tage vorrüber und leider hat sich doch ein Fehler nachdem Updateprozess gezeigt. Zum einen wird in der Ereignisanzeige folgender Fehler:
System EventID 3 – WebHost konnte eine Anforderung nicht verarbeiten
Anwendung EventID 108 – Outlook Web App konnte aufgrund eines Konfigurationsfehlers keine Verbindung zu den Exchange-Webdiensten herstellen. Antwortcode = ‚500‘.
Es lassen sich keine Mail mehr in OWA löschen. Sobald versucht wird zu löschen oder zu verschieben, wird folgende Fehlermeldung angezeigt:

Exchange 2010 OWA Fehler

Das Problem besteht bei mir nur in OWA. OWA-Light ist davon nicht betroffen. Nach einigen Recherchen habe ich zunächst das SSL-Zertifikat Testweise erneuert und mir die konfigurierten HTTP-Weiterleitungen im IIS angesehen und rekonfiguriert. Doch der Fehler blieb bestehen. So habe ich mir erstmal angeschaut, wie die Konfiguration vom https://www.testexchangeconnectivity.com betrachtet wird und dieser hatte auch einige Einstellungen zu bemängeln.
Danach habe ich ein wenig innerhalb von Technet recherchiert und bin dabei über folgenden Thread gestoßen,Microsoft Technet Forum
Zunächst wurde hier als Lösung angegeben, dass man die web.config unterhalb von (Standardkonfiguration) C:Inetpubwwwroot umbennen soll, z.B. in web.config.old.

Doch dies half bei mir nicht. Der Fehler blieb identisch. Einige passten auch die REchte an, doch dies würde ich aufgrund von Sicherheitsüberlegungen, nicht empfehlen. So fand ich noch einen Tipp, in dem angegeben wurde, dass in der IIS-Konfiguration die Bindungen der „Default Web Site“ entfernt werden sollen, wenn diese einen Hostnamen enthalten.
Nachdem ich dies probierte, konnte ich wieder ohne Probleme Mails löschen und verschieben. Eine erneute Prüfung mit https://www.testexchangeconnectivity.com zeigte auch keine Fehler mehr an.

Also, aufrufen von IIS-Manager und unter der „Default Web Site“ rechts auf „Bindungen“ und bei den Einträgen schauen, ob dort Hostheader angegeben sind (gilt für Port 80). Sollten welche angegeben sein, so können diese Einträge entfernt werden. Danach sollte die komplette Funktionalität von OWA gewährleistet sein. Der Fehler liess sich bei mir nachstellen. Sobald ich ein Eintrag zu den Bindungen hinzugefügt wurde, war die Funktionalität von OWA nicht mehr gewährleistet.

Exchange 2010 SP1

Da gerade ein wenig Zeit besteht, werde ich die Installation vom Service Pack 1 für Exchange 2010 vornehmen.
Ein einfacher Klick auf setup.exe reicht hier nicht aus. Zunächst sind einige Vorarbeiten notwendig. Unter anderem müssen einige Patches installiert werden, die nicht über WSUS verteilt angeboten werden. Vorher sollte das Backup nicht vergessen werden. Ich gehe hier von der Installation auf einem Exchange 2010 unter Server 2008 R2 aus.

Exchange 2010 SP1 Begrüßung

Vor der Installation des Service Packs sind einige Vorbereitungen, wie bereits erwähnt, notwendig. Da der Download vom SP1 ca. 550MB nicht gerade klein ausfällt, sollte man den Download bereits anstoßen.
Das Service Pack 1 für Exchange 2010 könnt ihr hier Downloaden:
http://technet.microsoft.com/de-de/evalcenter/dd185495

Außerdem sind folgende Patches Vorraussetzungen bzw. Empfohlen:
KB982867 – WCF: Enable WebHeader settings on the RST/SCT
http://code.msdn.microsoft.com/KB982867
NET Framework 2.0-based Multi-AppDomain application stops responding when you run the application
http://code.msdn.microsoft.com/KB979744

http://support.microsoft.com/hotfix/KBHotfix.aspx?kbnum=977357&kbln=en-us
Microsoft Unified Communications Managed API
http://download.microsoft.com/download/3/6/9/3693C940-1B9A-4386-836F-A21C7F4AE9C6/UcmaRedist.msp
Office 2010 Filterpack
http://download.microsoft.com/download/0/A/2/0A28BBFA-CBFA-4C03-A739-30CCA5E21659/FilterPack64bit.exe
Exchange 2010 Prüfung der Vorraussetzung
Die Installation der Patches lässt sich mit folgendem Befehl vereinfachen:
For /F „“ %%i IN (‚Dir /B *.msu‘) Do wusa %%i /quiet /norestart
Wichtig: Danach einen Neustart des Server durchführen!

Weiterhin muss zunächst das UM Language Pack deinstalliert werden
setup.com /RemoveUmLanguagePack:DE-de

Nachdem diese Voraussetzungen erfüllt wurden, sollte die nächste Prüfung folgendermaßen aussehen:
Exchange 2010 SP1 Erfolgreiche Voraussetzungsprüfung

Danach konnte das Update gestartet werden. Das Update benötigte in meiner kleinen Umgebung ca. 1 Stunde bis zum Abschluss. Nach Abschluss benötigte das Setup keinen Neustart.
OWA präsentierte sich beim erneuten Einloggen in einem deutlich überarbeiteten Layout.

Mit einigen Vorbereitungen und ein wenig Zeit verlief das Setup ziemlich unspektakulär. Leider kam der ganze Prozess aufgrund der Updates, die nicht über WSUS verteilt werden, nicht wirklich ohne Neustart aus. In einer hochverfügbaren Umgebung oder mit mehreren Servern, sollte der Updateprozess geplant werde.

Exchange 2007 Migration abgeschlossen

Die Migration des Exchange 2007 nach Exchange 2010 ist abgeschlossen. Alle vorhandenen, zusätzlichen, Dienste auf dem 2007er wurden auf andere Server verschoben.

Es gab keine Nennenswerte Probleme, ein paar Kleinigkeiten die im Changelog zu finden sind. Der Server wurde nun erstmal Probeweise abgeschaltet, wird aber noch einige Zeit, wegen Seminaren, bestehen bleiben.

Exchange 2010 – OWA Fehler Timeout

Nachdem die Grundkonfiguration abgeschlossen ist, wurde der erste Anmeldeversuch über OWA an den Server versucht, leider ohne Erfolg. Folgende Fehlermeldung erscheint:

OWA version: 14.0.639.21

Exception
Exception type: Microsoft.Exchange.Data.Storage.ReadTopologyTimeoutException

Nach einiger Recherche habe ich den Tipp gefunden, die AD-Site-Topolgy im Hinblick auf doppelte oder sich überschneidende IP-Subnetze überprüfen und ggf. bereinigen. Was die AD-Site-Topolgy angeht, ist der Exchange 2010 hier sehr empfindlich.

Nachdem ich die Bereinigung durchgeführt habe, verlief ein erneuter Test mit Zugriff auf OWA problemlos. (siehe auch http://social.technet.microsoft.com/Forums/en/exchange2010/thread/fcae38b3-655a-409d-8dc3-506fce0256a4)
Exception message: The process failed to read the Exchange topology in the allotted time

Exchange 2010 – IIS Fehlermeldung Verwaltungskonsole

Beim öffnen der Verwaltungskonsole auf dem Exchange 2010 kam es unter dem Punkt Serverkonfiguration -> ClientAccess zur folgenden Fehlermeldung:

Microsoft.Exchange.Management.Metabase.IISGeneralCOMException:

Um den Fehler zu bereinigen muss die Gruppe Exchange 2010 „Exchange Trusted Subsystem“ Lokale Administratorenrechte auf allen Exchange Servern innerhalb der Organisation haben. Ob dieser Fehler mit einer anderen Lösung zu bereinigen ist, habe ich derzeit noch nicht in Erfahrung bringen können.

Exchange 2010 – Erstkonfiguration

Zunächst wurde dem Hubtransport-Server unter der Verwaltungskonsole erlaubt, anonyme Verbindungen anzunehmen um sicherzustellen, dass Mails von unbekannten Absendern akzeptiert werden. Nächster Schritt war die Aufnahme des E2010 in den vorhanden Sendeconnector von E2007. Danach wurde ein Postfach auf den neuen Exchange Server verschoben. Weitere Konfigurationsschritte folgen.