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Einrichtung Konfiguration Kartenlesegerät GT900 an Solutio Charly

Bei einem Kunden ist die Praxismanagementsoftware Solutio Charly im Einsatz. Hier gibt es leider immer mal wieder Schwierigkeiten bzgl. des Kartenlesegeräts und der Verbindung zur Software Solutio Charly. Dieser Artikel soll ein kleines Tutorial datstellen, welche Schritte zur Einrichtung und Überprüfung der Konfiguration notwending sind. Dieser Artikel bezieht sich ausschließlich auf das Kartenlesegerät German Telematics GT900. Punkt 1-9 bezieht sich auf die Grundkonfiguration. Ab Punkt 10 geht es um die Einrichtung in Solutio Charly.

Die Einrichtung ist unter den Betriebssystemen Windows Vista bis zu Windows 10 identisch. Sollten noch ältere Betriebssysteme eingesetzt werden, bitte ich dringend um Aktualisierung da z.B. für XP/Server 2003 und älter keine Sicherheitsupdate mehr erhältlich sind und von seiten der Dritthersteller der Support in Zukunft eingestellt wird.

Für die folgenden Schritte ist das GT900 einzuschalten.

  1. Das Kartenlesegerät GT900 wird per USB mit dem PC verbunden unter Windows allerdings als COM-Gerät angezeigt. Dies bringt einige Besonderheiten mit sich z.B.kann es vorkommen, dass bei einem Wechsel des USB-Ports ein neuer COM-Port zugewiesen wird. Um dies zu vermeiden sollte der USB-Port gekennzeichnet und für das GT900 reserviert werden.
  2. Nachdem das Gerät am USB-Port angeschlossen wurde, sind die aktuellen Treiber von German Telematics zu beziehen und zu installieren.
  3. Danach wird der Geräte-Manager aufgerufen. Unter dem Punkt „Anschlüsse (COM & LPT) ist zu prüfen, welcher COM-Port hinter dem Gerät „ELMO GMAS“ (ehemals GT900) aufgelistet wird. Auf diesen Wert beziehen sich die weiteren Schritte!   GeräteManager Elmo GMAS
  4. Durch die Treiberinstallation wurde das Verzeichnis „C\Program Files\GT900“ erstellt. In diesem starten wir die „gt900conf.exe“.
  5. In der folgenden Maske erzeugen wir mit „Add“ einen neuen Eintrag und tragen unter „Port-Number“ & „COM Port“ die unter Punkt 3. ermittelte Zahl (in meinem Bespiel 3) ein.

    GT900conf COM-Port
    GT900conf COM-Port
  6. Nachdem wir dies Bestätigt haben, sollte das Programm wie folgt aussehen: GT900conf-2
  7. Mit diesen Schritten ist die Grundkonfiguration abgeschlossen und wir können die Funktionalität bereits testen, in dem wir eine Karte einstecken und im Programm den Port auswählen und „Test“ starten.
  8. Nun erscheint folgendes Fenster in dem wir mit „Read Card“ die Kartendaten auslesen. GT900Conf Konfigurationstest
  9. Damit haben wir die Grundkonfiguration abgeschlossen und die Funktionalität des Kartenlesegeräts ist gewährleistet. Die weiteren Punkte beziehen sich auf die Einrichtung/Konfiguration in Solutio Charly.
  10. In Solutio Charly navigieren wir über die „Stammdaten -> Sonstiges “ zu den „Einstellungen“. Unter dem letzten Punkt „Computerspezifisch“ sehen wir die Registerkarte „Hardwarespezifisch“. Hier wird die Konfiguration des Kartenlesegeräts vorgenommen.
  11. Hinter dem Punkt „Computer“ wähen wir das + Symbol aus und wählen im folgenden Drop-Down-Menü den Computer aus, an dem das Kartenlesegerät angeschlossen ist. Solutio Schnittstelle hinzufügen
  12. Die restlichen Einstellungen übernehmen wir unverändert.
  13. Unter dem Punkt „Konfiguration“ wählen wir aus dem Drop-Down.Menü unser Kartenlesegerät GT900 aus.
  14. Mit diesen Schritten ist die Konfiguration abgeschlossen. Nun sollte natürlich noch ein Test erfolgen, ob sich die Karte nun auch unter Solutio Charly einrichten lässt.

Wir hoffen die Anleitung hilft einigen bei der Einrichtung bzw. Überprüfung der Konfiguration falls es mal nicht funktioniert. Im Praxisalltag ist ja meist wenig Zeit für längere Anrufe.

Sollten Sie noch Fragen oder Ergänzungen haben, nutzen Sie die Kommentarfunktion oder kontaktieren Sie uns direkt.

phpMyAdmin Alternative Adminer

Aufgrund des bevorstehenden SQL-Server Wechsels. Wird auch der MySQL Server in der aktuellen Version auf dem neuem Datenbankserver installiert. Da ich in der Vergangenheit doch einige Probleme mit phpMyAdmin hatte, habe ich mich nach einer Alternative umgeschaut und bin auf das vielversprechende Tool Adminer gestossen. Das erste, was bei nahezu gleichem Funktionsumfang, auffällt, ist die Downloadgröße Adminer: 334kb vs. phpMyAdmin 5,4MB als Zip Archiv.

Einen Übersichtlichen Vergleich, welche Vorteile Adminer gegenüber phpMyAdmin hat, gibt es unter www.adminer.org. Einige Vorteile die gleich auffallen, sind:

  • Funktionalität in einer php-Datei
  • Unterstützung für MySQL, MSSQL, PostgreSQL, SQLLite und Oracle
  • Mehrsprachigkeit
  • sehr klein >500kb
  • durch PlugIns erweiterbar
  • verfügbar als Plugin für WordPress, Joomla, etc.

Ich werde mir die Alternative die nächsten Tage mal anschauen und denke, dass es langsam auch Zeit wird, sich von phpMyAdmin abzuwenden. Nach mehr als 13 Jahren ist der Quellcode nicht mehr zeitgemäß und eine Überarbeitung wäre sicherlich notwendig. Auch die Anzahl an Sicherheitslücken, die im letzten Jahr geschlossen werden mussten, sind deutlich höher als bei Adminer. Allerdings muss man dies in Relation sehen, da phpMyAdmin derzeit wesentlich häufiger eingesetzt wird, als Adminer. Dennoch halte ich es für eine gute Alternative.

Wer noch etwas mehr Informationen sucht, wird auch bei Typo3News fündig.

Auswahl des Portalsystem und Installation DotNetNuke & Joomla

Für einige Webseitenprojekte habe ich einige Zeit nach einem Portalsystem gesucht. Zunächst hatte ich mich eigentlich für joomla entschieden, doch so recht kam ich nicht zurecht, dass mag aber auch an mangelnder Zeit liegen.
Nun kommen doch einige Webprojekte auf mich zu und ich musste mich nun für ein Portalsystem entscheiden. Aufgrund der Tatsache, dass ich zu großen Teilen Windows-Maschinen betreue und fit werden muss in Powershell habe ich mich für DotNetNuke entschieden. Zum einen ist die Community ausreichend groß und zum anderen basiert das System auf den Sprachen die ich erlernen muss. So bleibe ich zunächst bei einer einheitlichen Sprache und kann mich darauf konzentrieren und spätere Anpassungen werden mir so sicherlich leichter fallen.
Die Installation verlief durch den Webbrowserbasierte Installationsroutine sehr einfach und dazu gibt es eigentlich keine weiteren Worte zu verlieren. Die Verbindung zum SQL-Server war auch unspektakulär.
Einzig sind im Vorfelg einige Vorkonfigurationen vorzunehmen.
So wurde zunächst ein Service-Account im AD angelegt. Diesem Server-Account wurde Ändernde-Rechte auf dem DotNetNuke-Verzeichnis gewährt. Außerdem wurde eine Datenbank im SQL-Server angelegt und als Besitzer ebenfalls der Service-Account zugewiesen.
Im IIS wird die Seite als Application ausgeführt. Auch hier wurden Typischerweise die Rechte vom Service-Account übernommen.
Nach durchführen dieser Konfigurationsschritte war das Starten der Installationsroutine ein Kinderspiel. Diese macht zunächst ein Check, ob alles entsprechend korrekt konfiguriert wurde und die entsprechenden Rechte gesetzt sind, also keine Panik, sollte etwas nicht passen, so wird einem dies von der Installationsroutine mitgeteilt.
Nachtrag:
Aufgrund der doch eher unübersichtlichen Webkonfiguration bei DotNetNuke habe ich im letzten Moment doch noch einen Schwenk nach Joomla gemacht. Nach einem Tag Einarbeitung und ein weiteren Tag Websiteerstellung muß ich meine Aussage zurück ziehen. Zunächst war die Einarbeitung doch sehr einfach und die Ergebnisse die bereits nach kurzer Zeit Erzielbar sind, sind mehr als nur Zufriedenstellend.

Migration Nagios Server nach Ubuntu LTS 10.04. mit check_mk

Da der Server mit Nagios schon seid einiger Zeit nur rudimentär eingerichtet war und die Konfiguration dringend einer Überarbeitung bedürfte, habe ich mich entschieden. Nagios auf einem Ubuntu LTS 10.04. neu aufzusetzen.

Während ich mich über die Neuigkeiten von Nagios informiert habe, bin ich über das Tool check_mk von Matthias Kettner gestossen. Das Tool habe ich direkt mit in meine Neuinstallation aufgenommen. Um Nagios nun auch vernünftig zu konfigurieren, habe ich dazu die beiden HowTo`s vom Blog von Stefan Daniel Schwarz und von BenV ein wenig im Mix verwendet.
Warum im Mix? Nun ja, einige Pfade haben sich bei den neueren Versionen geändert und man möchte ja auch noch ein wenig eigenen Anteil an der Installation und Konfiguration haben.

Auf jeden Fall lässt sich sagen, dass das neue check_mk einem die Installation und insbesondere die Konfiguration von Nagios sehr deutlich vereinfacht. Meiner Meinung nach, mit eines ders besten Tools welche die letzten Jahre (der doch sehr langsamen Entwicklung von Nagios) erschienen sind.

Die Plugins NSClient++ habe ich sogleich von den zu überwachenden Servern entfernt und durch check_mk ersetzt. Danach Dienst starten und ein check_mk -I tcp auf dem Nagios Server, ein check_mk -U und ein check_mk -R und schon waren die Server in der Nagios Webseite vorhanden und die Überwachung der Dienste setzte sich nahtlos fort. Einzige Frage die noch bleibt, wie kann ich die bisherigen, gesammelten Daten vom Altsystem importieren.

 Hier mal ein Screenshot von der neuen Oberfläche:

<img class=““size-medium“ title=““check_mk“ src=“http://multiblog.f1nalbyte.de/server/files/2010/10/check_mk-Ansicht1-1024×601.jpg“ alt=“
check_mk Ansicht

Installation von Galleryserverpro

Nach einiger Recherche für ein Galleryalternative zu Tinywebgallery bin ich auf Galleryserverpro gestossen. Im Gegensatz zu Tinyweb basiert Galleryserverpro allerdings auf .Net und MS SQLLite / MS SQL Server und benötigt den IIS 6.0/7.0 oder höher als Webserver.

Nach dem ich mir die Demo angeschaut habe, hat mir das ganze einfach besser gefallen, als die bisherige Tinywebgallery. Ausserdem hatte ich mit den bisherigen Bildern von unserem Urlaub immer wieder Probleme. So habe ich mich entschieden heut Galleryserverpro zu installieren. Leider machte der IIS 7.5 ein wenig ärger und lies mich nur mit ein wenig Aufwand ein seperate Serviceaccount für den Application Pool angeben. So musste ich letztendlich den ehemaligen SPS Farmadmin Account verwenden, dieser scheint im System mehr Rechte zu haben. Das werde ichaber noch ändern, habe mir bereits mit „icacls“ ein Auszug der Filesystemrechte gezogen und werde diese in den nächsten Tagen abgleichen.

Nachdem dieses Problem gelöst war, lief die Installation Problemlos. Bei der Insallation bin ich nach der sehr guten Dokumentation vorgegangen und hatte so auch keine Probleme. Nun haben wir eine, meiner Meinung nach, sehr professionelle Gallerie auf unseren Webspace die auch für viele Anwendungen verwendet werden kann.

Noch ein kleines Bild:

www.perupagos.de/mediathek

NTP-Konfiguration

Aufgrund eines Exchange-Fehlers (Zugriff auf die Postfächer war, nach Anmeldung, nicht möglich) wurde festgestellt, dass die Zeit der Server asynchron zueinander sind. Um diesen Fehler in den Griff zu bekommen und nich einfach nur eine Bereinigung durchzuführen, wurde die NTP-Konfiguration überarbeitet.

Die Server F1NaLWEB1 und F1NaLWDA1 synchronisieren mit der Zeitquelle 0.de.pool.ntp.org, 1.de.pool.ntp.org & 2.de.pool.ntp.org, konfiguriert nach dem Artikel http://support.microsoft.com/kb/816042/de. Der WDC1 wiederum synchronisiert mit den beiden genannten Servern. Die restlichen Server empfangen Ihre Zeit vom DC.

Nachdem auf allen Server der W32Time Dienst neugestartet wurde, liefen die Server wieder synchron. Um ein Zugriff auf die Mailpostfächer zu ermöglichen, mussten allerdings noch der Microsoft Exchange-Informationsspeicher und Microsoft Exchange Active Directory-Topologiedienst gestartet werden.

NTP-Konfiguration