Archiv der Kategorie: Virtualization

CDC-Germany Slides zu System Insights und Rückblick

CDC Germany - My System Insight Session
CDC Germany – My System Insight Session

Gestern Vormittag durfte ich zum ersten Mal auf der Cloud and Datacenter Conference (CDC-Germany) in Hanau eine Session halten. Die CDC ist eine der wenigen Konferenzen in Deutschland, die den Fokus auf On-Prem und Hybrid Cloud Szenarien legt und dadurch viele Kunden erreicht. Carsten und seine Frau haben eine tolle Konferenz gegründet, die jedes Jahr mehr Teilnehmer zählt. Dies liegt auch an den vielen hochkarätigen Sprechern, die Carsten für die Konferenz gewinnt.

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Azure Image Upload schlägt fehl – Only blobs formatted as VHDs can be imported – VMware

In unterschiedlichen Szenarien kommt es vor, dass wir Images hochladen aus denen wir AzureVMs bereitstellen. Gerade in den Szenarien wo Citrix on Azure eingesetzt wird, werden häufig vorkonfigurierte Windows 10 VMs auf VMware erstellt, gesyspreped und entsprechend in eine VHD konvertiert.

Bei einem solchen Szenario hatte ich jetzt einen interessanten Fehler der mich etwas beschäftigte. Nachdem die VM erstellt und entsprechend der Anleitung Vorbereitung einer Windows VM zum hochladen in Azure konfiguriert wurde, erhielt ich nach Upload der VHD und generieren eines Image aus der VHD folgende Fehlermeldung:

New-AzureRmImage : Only blobs formatted as VHDs can be imported.
ErrorCode: InvalidParameter

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Erstes System Center Halbjahres Release 1801 verfügbar

Mitte des letzten Jahres hatte das System Center Team bereits angekündigt, sich dem halbjährlichen Releasezyklen von Windows und Office im Semi-Annual Channel anzuschließen. Seit gestern ist der erste Release aus diesem Kanal verfügbar. Zu beachten gilt, dass aus Lizenzsicht eine aktive Software Assurance Voraussetzung ist.

Hybride Umgebungen werden uns noch eine Weile begleiten, dies spiegelt sich auch im aktuellen Release wieder, welches zahlreiche Features hinsichtlich Azure enthält. Sofern die On-Premise Umgebungen die Nutzung zulassen, sind einige hilfreiche Details dabei.

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Nested Virtualization in #Azure – Links und Infos

Mit einem kleinen Blog Beitrag auf der Azure Produktseite wurde ein zentrales Feature zu Azure hinzugefügt welches während der Build Konferenz angekündigt wurde, Nested Virtualization. Mit diesem Feature ist es nun möglich, innerhalb von Azure eine VM bereitzustellen und auf dieser Hyper-V als Rolle auszuführen. Innerhalb der VM mit aktiviertem Hyper-V lassen sich weitere VMs bereitstellen, ideal für Test und Entwicklungsumgebungen die sich nun innerhalb von Azure bereitstellen lassen, z.B. Hyper-Converged Szenarien mit Windows Server 2016.

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Eindrücke der CDC Germany

Freitag endete die 2. Cloud und Datacenter Conference in München bei Microsoft. Mit insgesamt 2 Tagen plus einem Preevent am Mittwoch war es eine gelungene Konferenz, die neben einer Menge informativer Sessions viel Zeit zum Netzwerken bot.

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Technet IT-Camp Köln

Am 02.02.12 fand das IT-Camp von Microsoft in Köln statt. Da ich mir einen der begehrten Plätze sichern konnte, gibt es hier eine kleine Zusammenfassung, was geboten wurde und welche Themen auf der Agenda standen.
Zunächst einmal ist das IT-Camp ein neues Veranstaltungsmodell von Microsoft. In diesem Rahmen sollen die Teilnehmer ihre eigene Hardware (Notebook) mitbringen und können über RDP auf eine Virtuelle Umgebung zugreifen und so einige Übungen durchführen.
Im Zeichen dieses IT-Camps stand natürlich die beiden Themen Migration und das derzeit angesagte Thema Virtualisierung (Cloud). Nach einer Einführung beschäftigte sich der Vormittag mit allem rund um die Migration. Dazu konnte man per Handout einige Teilmigrationen von Server 2003 auf 2008 R2 durchführen. Unter anderem File-/DHCP und Domänen- Migration. Auf weitere Themen, wie PKI-/Print- Migration wurde ebenfalls eingegangen. Die Handouts waren eine Schritt für Schritt Anleitung, so dass jeder Teilnehmer die Möglichkeit hatte, alle Schritte nachzuvollziehen und selbst auszuprobieren. Die beiden Dozenten Carsten Rachfahl (www.rachfahl.de) und Lars Schmoll (Microsoft) standen immer zur Seite und schwirrten durch die Reihen um Fragen und Probleme schnell zu lösen.
Der Nachmittag stand nun im Zeichen von Hyper-V. Allerdings gab es hier, aufgrund der Zeit, keine Möglichkeit mehr, eigene Versuche oder Übungen durchzuführen. So wurde es zu einer Informativen Informationsveranstaltung zum Thema Hyper-V und es gab einige Interessante Informationen zum neuen SCVMM 2012.
Zusammenfassend finde ich das Konzept durchaus gelungen und sehr informativ. Allerdings fand ich, dass gerade zum Thema Hyper-V „zu viele“ Einsteigerinformationen geliefert wurden. Hier hätte man die Zeit ein wenig für tiefgreifende Informationen und Hintergründe verwenden können.

IT-Camp Cologne Themen Migrationen und Hyper-V

VM aus dem SCVMM entfernen ohne Löschen der VHD`s

Bei der Migration einer Debian-Maschine wurden nur die vmdk-Files in vhd transferiert. Danach bekamm ich vom SCVMM einen Timeoutfehler (Error 3101) angezeigt. Die Maschine wurde zwar im Hyper-V-Manager erstellt, aber ohne Konfiguration der Hardware. Da die VHD`s nun vorhanden waren, wollte ich diese nicht löschen oder einen Neustart versuchen.

So konnte ich im Hyper-V-Manager die Hardware hinzufügen und die VM danach starten und die restlichen SChritte aus dem vorherigen Artikel durchführen und die Migration war abgeschlossen.

Leider übernahm der SCVMM-Manager auch durch Aktualisierung nicht, dass die VM nun Lauffähig war. Hier blieb nur die Option „Auftrag wiederholen“ und „Löschen“Leider bietet der SCVMM keine Möglichkeit, nur den Eintrag zu löschen. Hierbei muss der Umweg über die Datenbank gegangen werden.

  1. Beenden des Virtual Machinge Manager Service.
  2. Aufrufen des SQL Management Studio, auf dem Server auf dem die SCVMM DB (Default: VirtualManageDB) abgelegt ist
  3. Öffnen der Datenbank und erweitern der Tabelle
  4. Rechtsklick auf tbl_WLC_VObject und z.B. die „obersten 200 Zeilen bearbeiten“.
  5. In der Spalte „ObjectState“ könnt ihr den Status der VM sehen. dort sucht ihr euch den Status der VM raus, die ihr entfernen wollt, in meinem Beispiel Status 310.
  6. Mit dem Skript aus dem Artikel „RemoveMissingVMs“  werden alle VMs aus der SCVMM Datenbank entfernt, die den angegebenen Status anzeigen.
  7. Ihr könnt das Skript in SQL auf die bestehende Tabelle anwenden.
  8. Nachdem das Skript ausgeführt wurde, sieht die Ausgabe z.B. so aus:

Danach könnt ihr das SQL Server Management Studio schließen und den Dienst „Virtual Machine Manager“ starten. Sobald sich die SCVMM-Konsole öffnet, fällt euch die fehlende VM auf. Diese wird durch Aktualisieren des Hosts wieder angezeigt und mit dem korrekten Status importiert.

Weitere Artikel:

Migration V2V ESXi to Hyper-V (SCVMM 2008 R2)

So, nachdem die Regeneration der Serverhardware am Wochenende abgeschlossen wird, ist es Zeit die VM`s langsam vom ESXi zum Hyper-V zu verschieben.

Dazu habe ich den ersten ESXi durch eine Server 2008 R2 Installation mit der Roller Hyper-V ersetzt. Da der erste Hyper-V auch gleichzeitig ein virtuelle Maschine mit dem ISCSI-Target als SAN inne hat, wurde auf die Servercore-Installation verzichtet, da ich den RAID-Controller im Laufenden Betrieb managen möchte.

Eine V2V Migration über den SCVMM funktioniert nur mit einigen Vorraussetzungen, die vorher beachtet werden müssen. Hier sei angemerkt, dass der VMware Converter von VMware wesentlich Leistungsfähiger ist, als der Converter im SCVMM 2008 R2.

Solltet Ihr die ESXi-Hosts ohne vSphere Center betreiben, empfehle ich euch, für eine Übergangszeit, den vSphere-Center-Server zu installieren, dieser ist ja für 60 Tage kostenlos. Damit ist eine Migration wesentlich einfacher, da so auch die ESXi Hosts im SCVMM verwaltbar werden.

Eine Migration der VM`s vom ESXi, die in der Hardware Version 7 erstellt wurden und möglicherweise noch mit dem SCSI-Controller VMware Paravirtual ausgestattet sind, ist nicht ohne vorherige Maßnahmen möglich. Um bei diesen VM`s eine V2V Migration per SCVMM zu ermöglichen, ist zunächst ein Zwischenschritt über den VMware Converter notwendig. Die Freeware Version reicht aus.

Über den VMware Converter konvertiert ihr die Maschine unter der Angabe eines anderen Namens (z.B. Zusatz „N“) auf den gleichen Host. Dabei wählt ihr als Hardware-Version „4“ und als SCSI-Controller LSI Logic. Nach Abschluss der Migration könnt ihr die neue VM nun, nach der genannten Anleitung, auf einen Hyper-V Host migrieren.

Um eine Migration einer ausgeschalteten VM über den SCVMM vorzunehmen, sind folgende Punkte zu beachten:

1. Falls vmxnet (2)(3)-Netzwerkkarten verwendet werden, diese deinstallieren und durch E1000 Kompatible Netzwerkkarten mit der gleichen Konfiguration ersetzen

2. Nach einem Neustart Deinstallation der VMware-Tools

3. Die VM muss im ausgeschalteten Zustand sein, um eine Migration per SCVMM vornehmen zu können.

4. Im SCVMM V2V-Migration auswählen. In Bibiliotheksfenster werden die ausgeschalteten VM`s angezeigt. Hier wählt ihr die zu migrierende VM aus.

5. Danach wählt ihr noch den neuen Host und die Netzwerkkarten aus (ich verbinde die Karten noch nicht, sondern wähle nur das Netzwerk aus).

6. Nun beginnt die Migration. Zunächst wird die Konvertierung der vmdk-Files in vhd-Dateien vom SCVMM vorgenommen, dass kann je nach Größe der zu migrierenden VM einige Zeit dauern.

7. Nach Abschluss der Migration könnt ihr die VM starten und die Netzwerkkonfiguration vornehmen.

8. Prüft die Ereignisanzeige auf FEhler oder ähnlichem. Sollte euch nichts negatives auffallen, könnt ihr nun die Alte VM auf dem ESX(i) Host löschen.

 

 

Migrationsvorbereitung ESXi zu Hyper-V

In nächster Zeit liegen bei mir doch noch so einige Projekte an. Zunächst steht ein Wechsel der Virtuellen Maschinen von ESXi zu Hyper-V an. Gründe liegen vor allem in den benötigten Features.
Der ESXi bringt viele Features mit, die ich von Hause aus nicht benötige. Features die ich benötige sind wiederrum nur in den Lizenzpflichtigen Versionen enthalten (z.B. vMotion).
Aufgrund der Lizenzrechtlichen Geschichte und der ausreichenden Features von Hyper-V werde ich meine derzeitigen Virtuellen Maschinen nach und nach zu Hyper-V migrieren.