Archiv der Kategorie: Workshop

Best Practices Gruppenrichtlinien

Kurz vor Beginn der 2. Klausurphase habe ich am Workshop „Best Practice Gruppenrichtlinien“ von Mark Heitbrink, veranstaltet durch IT-Administrator, teilgenommen. Der Workshop fand in München statt und die Anreise aus Köln für den 1-tägigen Workshop hat sich richtig gelohnt.

Am Vormittag ging Mark auf die generelle Funktionsweise der Gruppenrichtlinien ein und erläuterte dies vielfach an Praxisbeispielen. Während des ganzen Workshops verzichtete Mark auf Powerpoint Präsentationen und zeigte viele Beispiele in seiner Umgebung und zahlreiche Tricks um Gruppenrichtlinien richtig einzusetzen.

Nach einer Mittagspause ging es am Nachmittag weiter mit der Wirkungsweise und dem Zusammenspiel mehrere Gruppenrichtlinien die differenzierende Konfigurationen beinhalten. Außerdem Konfigurationshinweise und Anwendungen von Filtern auf Gruppenrichtlinienobjekte.

Ein gelungener und erfolgreicher Workshop. Danke an Mark Heitbrink und den Organisatoren vom IT-Administrator.

VMUG West Treffen Frankfurt

Im Anschluß an das EMC Forum fand nur einen Tag später das VMware User Group (VMUG) Treffen im Messeturm in Frankfurt statt. Thema war Performanceengpässe erkennen und optimieren in virtuellen Umgebungen.

Gleich zu Beginn gab es eine gute Mischung aus theoretischen Inhalten zu Möglichkeiten von Fusion IO, einem Flashspeicher um Schreibintensive Anwendungen (Datenbanken, Data Warehouses, etc) zu beschleunigen und praktischen Inhalten um z.B. Performanceengpässe eines virtuellen SQL-Servers zu erkennen. In diesem Vortrag wurden zahlreiche Tools vorgestellt, um die Auslastung eines SQL-Servers festzustellen und die maximale Performance zu ermitteln. Zur Ermittlung der Maximalleistung eignet sich die Freeware HammerDB sehr gut. Während mit der Freeware HammerDB die Maximalleistung des SQL-Servers ausgereizt wird, stellt sich die Frage wo nun Performanceengpässe bestehen. Dies lässt sich mit einem Skript im SQL Management Studio auf Datenbankebene abfragen. Die Skripte zur Performanceabfrage sind von Fuion IO Open Source zur Verfügung gestellt. Nach der Analyse ging es an die Behebung der einzelnen Engpässe. Ein rundum gelungener Vortrag.

VMUG West Treffen - Ausblick vom Messeturm
VMUG West Treffen – Ausblick vom Messeturm

In den nächsten Vorträgen wurden zahlreiche Tools vorgestellt, mit der sich virtuelle Umgebungen besser und einfacher verwalten lassen. Gerade für Administratoren waren da so einige Helferlein dabei. Außerdem wurde Opvizor vorgestellt, dieses Tool sammelt Performanceergebnisse der virtuellen Server ein, bereitet diese grafisch auf und stellt diese über ein Webinterface zur Verfügung.

Die Pausen und die Location ließen genug Zeit für Diskussionen und Erfahrungsaustausch. Die Location war super gewählt und alles in allem ein spannendes und informatives Treffen. Vielen Dank an den Sponsor Fusion IO!

Ein Großtreffen aller VMware User Groups (West, Süd, Nord und Ost) ist für den 09.12.2013 in Frankfurt angesetzt.

Impressionen sind in der Mediathek zu finden.

 

Technet Konferenz 2013 Berlin

Update

Wie ich soeben per Mail erfahren habe, besteht die Möglichkeit auf der Technet Conference kostenlos an Zertifizierungsprüfungen teilzunehmen. Die Anmeldung erfolgt zunächst per Mail und richtet sich an die bereits registrierten Teilnehmer. Ab dem 20.09.13 ist die Anmeldung auch Online möglich. Das finde ich eine Klasse Aktion und habe mir bereits zwei Prüfungen rausgesucht und meine Kenntnisse mit der Zertifizierung zu bestätigen.

Alle angebotenen Zertifizierungen auf ein Blick auf der Technet Conference Seite.

Originalbeitrag

Sicherlich ist jedem Bekannt, dass sich die Produktzyklen bei Microsoft in letzter Zeit ziemlich erhöht haben. So steht dieses Jahr mit Windows 8.1 bereits der inoffizielle Nachfolger von Windows 8 auf dem Programm. Neben diesem Release wird zeitgleich Windows Server 2012 R2 und System Center Virtual Machine Manger 2012 R2 veröffentlicht. Dazu gibt es vielfältige Neuigkeiten im Cloud-Angebot Windows Azure und der Windows Verwaltungsplattform Windows Intune.

Um den vielen Neuerungen Rechnung zu tragen, hat Microsoft eine zwei-tägige Konferenz in Berlin aufgelegt. Vom 12.11. – 13.11.2013 findet die Technet Konferenz in Berlin statt. An den zwei Tagen werden zahlreiche, hochkarätige Sprecher (u.a. Aidan Finn, Carsten Rachfahl, Hans Vredevoort, Thomas Maurer, u.v.m) in 3 verschiedenen Tracks alle Technischen Neuigkeiten über die neuen Produktreleases vorstellen. Die Agenda ist ein echtes Sahnestück und ich freue mich bereits auf die Konferenz.

Wer ebenfalls Lust bekommen hat, kann sich auf der Seite zur Technet Konferenz für 199€ (zzgl. 19% MwSt.) anmelden.

BPM Roadshow 2013 Camunda vs Oracle

Am heutigen Tag durfte ich einer Einladung, zur BPM Roadshow 2013 von Opitz Consulting, nachkommen und freute mich auf eine informative Veranstaltung.

Interessant wurde die Veranstaltung durch den Vergleich zweier BPM Suiten, die auf dem Workshop vom jeweiligen Hersteller vorgestellt wurde. Zum einen die Open Source Lösung von Camunda aus Berlin und zum anderen die BPM Suite von Oracle. Also ein nicht ganz alltäglicher Vergleich, der auf ganzer Linie überzeugen konnte.

BPM Roadshow 2013

Doch bevor die beiden Kontrahenten loslegen konnten, wurde zunächst ein Ausblick auf die zukünftigen Trends von BPM gelegt, der sehr informativ war.

Im ersten Teil stellte Jakob Freund von Camunda die eigene Camunda BPM Suite vor. Diese Vorstellung nutzte er, um die Vorteile der Open Source Lösung aufzuzeigen und durch welche Features sich die Lösung von Camunda auszeichnet und wie es eigentlich dazu kam, eine eigene BPM Suite zu entwickeln. Der Fokus von Camunda liegt auf eine quelloffene, Plattformunabhängige Lösung die in Java implementiert ist. Die Wahl der Datenbank (z.B. MSSQL, MySQL, Oracle, etc.) und der Engine (JBoss, Glasfish, etc.)  ist völlig frei und kann den jeweiligen, individuellen Voraussetzungen angepasst werden. Camunda fokussiert sich rein auf die BPM Sicht und sieht darin auch die Kernkompetenz ihrer Lösung. Prozessanpassungen und Erweiterungen lassen sich durch Java realisieren. Wer sich von der Suite überzeugen möchte, kann sich die Community Edition frei herunterladen und ausprobieren.

BPM Roadshow 2013 Kurzvorstellung Camunda BPM Suite
BPM Roadshow 2013 Kurzvorstellung Camunda BPM Suite

Die BPM Suite von Oracle stellt sicherlich ein Schwergewicht unter den BPM Suites dar. Die lange Entwicklungszeit und die jährlichen Erweiterungen führten zu einer modularen, umfangreichen BPM Suite, die an die Installation und Einrichtung einige Anforderungen stellt. Durch das Modulare Konzept können, bei Bedarf, weitere Module freigeschaltet werden, die bisher nicht notwendig waren. Den Fachabteilungen steht ein Webinterface zur Modellierung ihrer Anforderungen zu Verfügung, während die IT-Abteilung andere Werkzeuge nutzen kann und ebenfalls über Java weitere Anforderungen umsetzen kann. Die BPM Suite von Oracle lässt sich ebenfalls als Virtual Box Appliance vollständig vorkonfiguriert herunterladen. Eine umfangreiche Anleitung für die ersten Schritte mit derAppliance ist ebenfalls vorhanden. Abgerundet wurde das ganze durch einen Vortrag zu Adaptive Case Management.

Für mich war es ein gelungener Einblick in zwei unterschiedliche BPM Suiten und deren Ansätze. Die Veranstaltung empfand ich als sehr informativ und gelungen. Die Pausen waren eine gute Gelegenheit zum Gedanken- und Ideenaustausch.

An dieser Stelle möchte ich mich bei Opitz Consulting für die Einladung bedanken und hoffe auf weitere, informative Workshops zum Themengebiet ACM und BPM.

Projektmanagement Workshop

An unserer Hochschule werden ja häufig kostenlose Workshops angeboten. Diesmal wurde ein Workshop zum Projektmanagement angeboten, an dem ich teilnehmen durfte.

Der Workshop wurde von der Firma Brunel angeboten, die Personaldienstleistungen im Bereich von Projekten anbieten. Der Workshop selbst wurde von Florian Gayk, einem erfahrenen Projektconsultant durchgeführt.

Das Tagesseminar gliederte sich in in zwei Blöcke die sich jeweils in ein Theorie und Praktischen Anteil gliederten. In der Theorie wurden die grundlegenden Eigenschaften eines Projekts dargestellt und welche Hilfsmittel geeignet sind. Diese Inhalte konnten im Praktischen Anteil angewandt werden und wurden anschließend gemeinsam besprochen und bewertet.

Aus meiner Sicht war der Workshop sehr gut um die einzelnen Projektanforderungen, aus Sicht eines Consultants, noch einmal in Erinnerung zu rufen und zu vertiefen. Die Inhalte wurden mit der praktischen Erfahrung sehr gut vermittelt.

Die Organisation im Vorfeld des Workshops war ebenfalls sehr gelungen. Zum Abschluss gab es noch ein Teilnehmerzertifikat. Aus meiner Sicht, bleibt zu hoffen, das solche Workshops in Zukunft häufiger angeboten werden 😉